Der Bühnenbildner Stephan Fernau
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Der Boss vom Ganzen
..Ausstatter Stephan Fernau hat das Ganze durch einen Manegenrand begrenzt und mit bunten Lämpchen gerahmt - eine Überhöhung, die den Parabel-Charakter der Geschichte betont und zugleich zu närrischer Kurzweil anstiftet. Die gibt es in der liebevoll gezeichneten Büro-Atmosphäre ... MZ



Schattenboxen
...Ein Stück, das auf besondere Art Freiräume lässt für szenisches Ausfabulieren, und das gelingt den beiden Gästen, der Regisseurin Tanja Richter, sowie Stephan Fernau, verantwortlich für die Ausstattung, an der Neuen Bühne bemerkenswert lebendig und unverstellt. Das Bühnenbild ist offen und konkret zugleich, assoziiert mit Kletterwand wie auch abenteuerlich gestalteten Podesten diverse Spielorte in vielfacher Verwandlung. Die ideenreiche Regisseurin weiß diese gut zu nutzen, und sie versteht es auch, den Sprachwitz von Foon spielerisch frei zu variieren ... Dresdner Neueste Nachrichten

... Mit den beiden Gästen, der Regisseurin Tanja Richter sowie Stephan Fernau für die Ausstattung, hat die Neue Bühne quasi ins Schwarze getroffen ... Lausitzer Rundschau



Wildente
... Dehler interpretiert die Textfassung von Peter Zadek und Gottfried Greifenhagen in einer fein ausbalancierten Mischung aus Tragik und Komik ... Sonst aber dürfen die Schauspieler auf der weiten Bühne mit ihrem an tiefblaue Fjordlandschaften gemahnenden Prospekt (Stephan Fernau) die Brüchigkeit groß- und kleinbürgerlicher Existenz eindringlich ausloten ...Lübecker Nachrichten



Bürger Schippel
...Auch lässt Lang Sternheims spitzigen Text pieksscharf sprechen. Und er tut keinen Augenblick so, als hätte das mit uns zu tun. Das Publikum selbst darf darauf kommen und sich so erst recht gruseln vor sich und seinen Mitbürgern. Ausstatter Stephan Fernau steuert dazu ein originelles Bühnenbild bei.. Hinten beginnt der Ur- respektive deutsche Mischwald, wo das erotisierte Fräulein Hicketier mit dem Milchbubi von Fürsten (Sebastian Muskalla ein wenig a la Ludwig II.) romantisch flanieren kann. Aus der Tiefe des Waldes zwitschert und zirpt es. Ein höhlenartiger Durchgang, teils aus Stein, teils vielleicht aus Eis, führt nach vorne in den kühlen Salon der Familie Hicketier ... FRANKFURTER RUNDSCHAU

... Stephan Fernau hat eine wunderbar tiefe Bühne gebaut, vorne mit ein paar zierlichen Stühlen angedeuteter Bürgersalon, hinten ein grüner Prospekt, der Waldidylle und grüne Hölle zugleich ist - passend zu den Figuren. Denn Komik ist die eine Sache , aber wehe, wenn man am Lack kratzt: Hicketiere sehen dich an. Es ist, mit Lust am komödiantischen Übertreiben, ein bürgerlicher Tiergarten mit unterschiedliches Arten, den Lang zeigt ... FAZ

...Stephan Fernau hat ihnen eine herrliche Bühne aufgebaut. Hinten lichtet sich der giftig grüne Wald zu einer undurchdringlichen Höhle, während sich vorne das Heim der Hicketiers öffnet... WIESBADENER KURIER



Der zerbrochene Krug
... Neben Alexander Lang ist es der Bühnen- und Kostümbildner Stephan Fernau, der den Ton dieser Inszenierung vorgibt. Was, wenn alles einstürzt, bleibt in den Trümmern alter Ordnung anderes als sich wie Frau Marthe an den Henkel ihres zerbrochenen Kruges zu klammern? Großartig sind sie alle! Götz Schubert schafft es, ... NEUES DEUTSCHLAND

...Der Dorfrichter Adam ist ein armer Hund. Er schläft auf dem Boden im Freien, und leise rieselt dazu der Schnee. Wie ein Clochard liegt er unter einer weißen Abdeckplane verborgen, umgeben von grauen, himmelhohen Brettern, die schief und krumm und lückenhaft ein Stück Welt begrenzen, auf dem er für Recht und Ordnung sorgen soll. ... Im Bühnenbild von Stephan Fernau bewegt er sich in des vorsichtig und geschickt auf brenzligem Terrain. Der Boden besteht nämlich ebenfalls aus unregelmäßig geschichteten Brettern, die quietschen, brechen, wegrutschen können. Kein Wunder angesichts solcher Zivilisationsdürre, daß der Gerichtsrat Walter, der prüfen will, wie's auf den Dörfern um Justiz und Staatsräson bestellt ist, sich seinen eigenen Gerichtsstuhl mitgebracht hat... FAZ

... Es schneit zwar rein beim Richter, dessen Amts- und Wohnschuppen kurz nach Vorstellungsbeginn mit schönem Krachen gänzlich zu einem Bretterhaufen zerfällt (Bühne und Kostüme: Stephan Fernau)... BERLINER ZEITUNG



Ein Traumspiel
... Stephan Fernau hat dafür ein Bühnenbild entworfen, das mit gestaffelten und verkanteten Wänden, den vielen Türen und verborgenen Gruben ungeahnte Spielräume eröffnet. Vor den Kulissen, da also, wo die Menschen leben und leiden, herrscht gnadenlos strahlende Helligkeit, dahinter tut sich galaktische Schwärze auf mit einigen glitzernden Sternen. Auf dieser sezierend kalten und gleichzeitig poetisch verklärten Bühne setzt der Regisseur einen Reigen menschlichen Jammers in Gang, wild wirbelnd und doch auch choreografisch wunderbar geordnet und stilisiert. Totentanz einer Gesellschaft, die sich mit der Eleganz des Fin de siecle drapiert, obwohl sie unmittelbar am Abgrund steht ... LÜBECKER NACHRICHTEN

... Es ist ein heller Traum. Aus hohen weißen, aufgeschnittenen Räumen vorm Sternenfirmament betreten die Figuren durch graue Türen das Forum mit offenen Fallgruben und einem Schloss, das wächst. Oben eine Brücke fürs Vorübergehen. Dort ist die Tochter des Gottes Indra im Sportpilotenlook gelandet. Sie will das Befinden der Menschen erkunden, wird sich als Ehefrau, Geliebte, Muse versuchen. Sie wird Äpfel verteilen. Früchte der Erkenntnis? "Es ist nicht leicht, ein Mensch zu sein." Die klinikklare Ästhetik der Bühne wie die stilvollen Kostüme von Stephan Fernau lassen nicht nur das Körperliche hervortreten. Hier ist ein lichter Kunstort, wo Regisseur Alexander Lang Dunkles erhellt, das Erzählen mit bildnerischem Sinn ins wache Träumen steigert, geschnitten gleichsam mit der Phantasie der Surrealisten... SVZ



Herr Kolpert
... Mayenburg und Twiehaus geben dem Affen nicht nur Zucker, wie in London,wo Richard Wilson eine perfekte 1:1-Inszenierung abgeliefert hatte, sie erfinden dem Stück noch eine zweite Ebene hinzu, die so schräg ist wie der Boden des schicken Wohnzimmers (Bühne: Stephan Fernau). Die Regie dreht noch einmal an der Schraube der Abstrusitäten, ohne sie auszuleiern,... FRANKFURTER RUNDSCHAU



Die Entdeckung des Vaters bei ...
... Viel mehr Handlung ist nicht -dafür aber jede Menge dick aufgetragener Gefühle, Pseudoprobleme und philosophische Scheingefechte. Dazu passend die pinkfarbene futuristisch gestaltete Wohnzimmerbühne im pompös-barocken und mit Reisig-Zweigen dekorierten Apollo-Saal, in dem das Orchester hockt wie im Gebüsch. Grell die Kostüme, schrill die Stimmen - doch genau das paßt in diese seifenopernhafte Familienidylle, ... BERLINER MORGENPOST



Suzuki
... Wieder also Stephan Fernaus geniales, realverschmutztes Werkstattgehäuse, dessen riesige Glastürfront mitten ins echte Leben der Schumannstraße mit ihren verdutzt glotzenden Paaren und Passanten führt. Und die bekommen an diesem Abend so einiges zu sehen. Denn "Suzuki II" ist action pur: da gibt es die zwei knatternden Russenmafiosi, einen nebelspeienden Kühlschrank, einen Kofferraum voller Koks, ... DER TAGESSPIEGEL



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